
...Lyrics...
Schon wieder? Noch einer dieser Nummer eins Wortspieler? ...und mit noch mehr Worten wie Tequila? ...für die strahlenden Sieger und die ewigen Verlierer, und alle wer hätte das gedacht Tapirbaselinekrieger! egal welches Klima, ich geh gestern, heute und morgen fliegen, auf Höhen, Mitten, Tiefen; auf Geraden, Krümmungen, Schiefen, und natürlich vom Mond zur Erde! und natürlich zurück zum Mond, weil ich auf der Erde nichts werde! von hier kommunizier ich mit dir schriftlich, wenn du mich suchst, such mich wo mein Stift ist! und wenn der Stift liegt bin ich mit Teaz im team quer durch die Musikindustriegalaxie mit heissem Vinyl und ausser Kontrolle geratenden Vokabeln, garantiert doppeltes Spektakel, wie Kraken mit sechzehn Tentakeln und mit Bubbles im Pakt wünschen wir all euch schillernden Trillerpopvögeln eing GUTE NACHT! Endlich und von jetzt an ständig, die Sonne senkt sich, das Blatt wendet sich, vergesst was ihr wisst, nichts davon ist noch wichtig, ein Ende ist nicht in Sicht, längst nicht, unendlich!
Raps vom Mond
doppelkopf passiert
überAll
Balance
Sie meinte sie habe nun die längste Zeit mit mir verbracht,
so war es, und so war es für mich nicht einfach.
Gott und die Welt haben mich irre gemacht, ihr alle kennt das,
wahrscheinlich Schicksal oder wie nennt ihr alle das;
die ganze Nacht über lag ich wach auf meinem Bett,
Blick zu leer, Glück zu lang her, Herz zu schwer verletzt,
vergiß den Rest, jetzt bin nur noch ich für mich!
Lächerlich! Mit den Augen durch die leere Wodkaflasche,
in der sich Mondlich bricht....
...und nichts los mit vergessen,
Zigaretten in Ketten, nichts und niemand kann mich retten,
heute würde ich darauf keinen einzigen meiner Tapirtaler mehr verwetten,
aber wer konnte damals ahnen wie es dann damals kam:
durch das Fensterglas dringt ein leichter Wind
und bringt meinem Ohr Stimmen, die wie nicht von hier klingen!
und getragen von einem "was weiß ich für ein Ding"
erscheinen zwei Feen, die ihre Hüften synchron schwingen und zu mir singen,
in unbekannter Sprache, aber Worte kamen klar zu mir,
sie sein mein Schicksal und brächten mich weg von hier.
Ich fragte: >nach wo?< Sie sangen: >zum Mond!<
Ich packte meinen Walkman aus, meine Remixmusik...
...und los!
ZUM MOND!
GESCHICHTEN VOM MOND!
DIMENSIONEN PHANTASTISCH, POSITIONEN INTERGALAKTISCH
VON HIER: HALLO!
VON WO? VOM MOND!
MIT RAPS VOM MOND!
MAGIE HAT MICH, PHANTASIE ZU PLASTISCH
VON HIER HALLO!
Ihr nennt mich Spinner, aber in meinem Kopf sind die Bilder!
Ausgesetzt auf dem Mond entkam ich meinem mentalen Winter.
Als Fremder und auf mich allein gestellt,
nennt mich Lunatroupa, im Walkman läuft mein Tape
Als sich Langeweile in mir wie Viren ausbreitete,
ich verfluchte mein Tape, das seit Stunden leierte,
und dann, verdammt, als der Boden bebte,
und immer stätker je näher ich mich diesem Krater näherte,
der einer riesigen, alten römischen, Löwenarena ähnelte,
mit gigantischen, steilen Tribünen um die Manage,
und wilde Gebilde belebten die Szene.
Hunderte der bizarrsten, Schönheiten verachtensten Kreaturen,
einige der Figuren, bewaffnet auf blutigen Spuren,
sorgten führ Aufruhr.
Mein Herzschlag stoppte,
und ich sprang hinter einen Meteoriten, wo ich auf Deckung hoffte.
Als der Felsvorsprung, auf dem ich lag, nachgab, abbrach,
und mich den Monddesperados zum Fraß vorwarf,
sofort hatten sie mich mit gezogenen Mondkanonen umzingelt
und der einzige Fluchtweg schien nach oben zum Himmel,
und wie die Pest, stinkt es zum Himmel nach Stress!
GESCHICHTEN VOM MOND,
NICHTS FÜR DEN, DER SEINE NERVEN BESSER SCHONT
DIMENSIONEN PHANTASTISCH, POSITIONEN INTERGALAKTISCH
VON HIER: HALLO!
VOM MOND!
RAPS VOM MOND!
MAGIE MACHT MICH, PHANTASIE HAT MICH
VON HIER: HALLO!
Sie wollten mein Hemd, meine Sneakas im Erdentrend und mein Leben;
und um mein Leben begann ich dagegen zu reden,
und meine Worte kamen über den Mond in Reimen
und schlugen als Bombe ein: jetzt war der Krater am Toben!
Die Monster waren am Pogen, Mondienen wollten mich ohne Hosen,
mein Tapirlingo traf wie Bingo. Der Planet wankte.
Freunde meinten, von der Erde schien es, als ob der Mond tanze!
Aber die Party war zu heftig, die Meute zerquetschte sich,
Mondienen wurden ohnmächtig, meine Rolle nervte....
also brach ich ab und verschwand in die Berge, wo ich ziellos umherzog
und aus mystischer Stille traf mich seine Zwille,
der orginale Mann im Mond, wer kontne mit ihm rechnen?
Wir saßen, aßen, verbrannten blaues Gras in meinen letzten Blättchen.
Er hörte mein Tape, das Zeug war vom Besten,
er wollte seine Mondrakete gegen das Tape setzen.
Ich hab angenommen, jetzt ging es ChingChangChong!
Was er nicht wußte: ich war ungeschlagen von hier oben bis Hongkong!
Trotzdem hat er gewonnen, die Rakete habe ich gestohlen als er schlief,
das Tape ließ ich da, dann bin ich geflohen.
VOM MOND!
ZURÜCK VON MEINEN TRIP - ALLES SCHEIßE WIE GEWOHNT
MAGIE SCHWÄCHLICH, PHANTASIE VERLÄßT MICH
HALLO!
ZURÜCK VOM MOND!
VON HIER UNTEN HALLO AN JEDEN, DER DA OBEN WOHNT
ICH SEH WIE DER MOND WANKT,
WEIß, DAß IHR ZU MEINEM TAPE TANZT
VON HIER HALLO!
Es gehen Gerüchte um, in denen es heißt:
Falk und Teaz kriechen mit beats und Sprache in Reimen;
von hier bis nach schießmichtot
für jede Form von Leben auf Sonne, Erde, Sterne und Mond.
Und angeblich geführt vom Tapirplan,
auf Abkürzungen, um verlorene Zeit einzusparen,
mit halluzygenen Märchen aus phantastischen Realitäten,
auf geheimen Pfaden über verboten Planeten,
und von Rappiraten, die seit Jahren auf abseits der Strecke warten,
um uns zu zerschlagen, und dann selbst unser Demo zu vermarkten.
Und weiter heißt es, daß das Demo so heiß ist,
daß der, der es berührt schmilzt quält sich;
aber Piraten wollen nicht verstehen oder sie sehen nicht;
jetzt steht auf ihren Grabsteinen: starben an Überdosis...
sie waren nicht halb so lethargisch, tragisch, metaphorisch!
Doppelkopf von abseits aller Gedankenschranken;
und in 1997 soll ihr Shuttle landen;
und alle sind willkommen zu Traumtanzraps;
und verhext, es gibt kein Rezept
gegen diesen Tapirvoodooregen,
es ist wie es ist, und wie es ist, ist das Leben;
und wiederum dagegen haben sich schon zu viele aufgebäumt;
ob Feind oder Freund, heute gehen sie alle gebeugt.
Falk und Taez vernetzt- was machst du jetzt?
Du hast nicht an uns geglaubt; du hast dich verschätzt.
Und bitte was sind Kompromisse?
Wir tragen unseren Geist, unser Fleisch auf unserem Gerippe.
Doppelkopf für Tapir-Universe-City,
irgendwo zwischen immer und nie,
irgendwo zwischen weiß wie Zebra und schwarz wie Zebra.
Einen von früher, Zwei jetzt und Drei für später.
Für die Echten, Falschen, die Guten, Schlechten,
die unser Ende möchten müssen, uns doppelköpfen.
Kopien zerbrechen wie Versprechen,
immer wieder wie Nächte nach Tagen, wie Tage nach Nächten.
Musik hält uns gefangen wie Teufelskreise;
und Hoffnung ihr jemals zu entkommen nicht die Allerkleinste.
Dabei bringen wir nur konsequent unsere Version
homegrown, in unserem homegrown Studio.
Und sowieso alles wird gut!
Absolut! Die Welt steht Kopf unter deinem Hut, wenn wir zirkulieren wie
Blut.
Hör zu Worte fallen irreal wahr
und unberrechenbar für Taschenrechner und andere Mathematiker.
Auf die verrücktesten, entrücktesten Großstadtrythmiken,
mit den verblüffensten Techniken, die dich von hier bis überall schicken,
die Hälse wie Halme packen und abknicken
Imitate kommen einmal und lassen sich nie wieder blicken
Könige auf allen Vieren, Königinnen kollabieren
und wir servieren Tapir und lassen Doppelkopf passieren!
EINMAL ALLES VON GANZ OBEN SEHEN
EINMAL ABSEITS ALLEN GESCHEHENS STEHEN
SEHEN WIE SONNE, MOND UND STERNE KOMMEN,
SICH KURZ UMEINANDER DREHEN, NUR UM DANN ZU VERGEH
laute welt, vertraute welt, selbst gebaute welt,
kleiner speaker bellt, werbung schnellt immer schneller
durchs zimmer, schläfenlappen flimmern,
in halsatrappen, die letzten seile kappen,
zeitungsblätter flattern, knie klappern, überall plappern sie
zappelnde zeilen plappern wie, sabbern wie
nie, ieh ist das naß
kein silbernes schweigen, sprechmülldeponie zeigen das.
gesichter geschwollen, genauso glühen wie
die überheizte luft in der sie
mich empfangen aber ich will das trockene gebäck nicht,
ich will in nassen nudeln baden und zwar 'n leben lang
und ein anderes leben lang irgendeinen ander'n scheiß anfangen.
von euch-scheucht mich keiner irgendeinen weg lang,
ich bin beginn, mann, irgendwas fang ich immer an.
ich mach den dimmer an und dann dimmert mir,
wie behämmert hier l&aumml;mmer ihr blut vermischen,
mischen synthetik, fischen teufel aus lämmern,
sie rennen, verbrennen. ich brenne und brenne länger
denn chillen ist mein brennstoff, ich hoff'
daß die sonne kommt und stopf mir'n pennkopf,
klopf an, an der tür die ich nich' kenn,
warte auf den moment, warte weiter.....
Ich schloß die Augen nur für einige Sekunden;
daraus wurden Stunden, Tage, Jahre....nie hab ich zurück gefunden;
seitdem drehe ich meine Runden in diesem Schlaf versunken;
träum meine Träume, die Einfarbigen und die Bunten;
weil ich, bin ich zu nah dran, zu weinen anfang,
gehe ich auf Distanz, nehm Abstand un Lach dann:
Über dich und mich zwischen all den Meeren, Wäldern, Wüsten und Gebirgen;
irgendwo: ungefähr zwischen Überall und Nirgends.
Und wir lieben das Verhaßte, abstrahieren das Abstrakteste;
und dann denken wir das Ungedachteste;
und dann sprechen wir das von Sprache Verlassenste.
Aber der Schimmer, den wir haben, ist nicht der Blasseste.
Das Zelt war ausverkauft, Kinder strahlten, tosender Applaus;
aber dann ließen die Clowns die Tiger raus
und dann brach das Grauen aus im Zirkushaus;
aber immer wieder geht die Sonne auf....
Was hier in der Luft liegt ist weiter nichts als Ironie;
und auch grausamer als die Welt selbst, wenn du keine Ironie siehst;
zu viel wird komm her und bring laute Musik,
und wir machen Feuer und feiern
mit Disco Sixern, allen Technixtixern und wirr, irren Rapreimern
und mit rund um die Uhr Tapirfiguren mit Taprifrisuren.
Du hast dein Ticket verloren? Was für Sachen machst Du nur?
Eine kleine Episode um was klar zu stellen,
denn Katzen machen viel zu viel Gebell um diese Welt.
Da war dieser eine Katzer, genannt Fritz, der am Liebsten
auf der Veranda in der Sonne lag, Mäuseschenkel fraß,
und in Gedanken bei Muschi, der meist sexyisten Kätzin war.
Aber all die Kätzinnen standen auf Schirkan,
dabei wußte jede Kätzchen, Schirkan stellt Übel dar.
Keine Kätzin die er nicht mit auf seine Couch nahm,
kein Katzer der auszog ihn zu fordern und zurück kam.
Dem müssen wir ein Ende machen, beschloß der Rat der Weisen,
und wie üblich in Katzenkreisen lies man die Würfel entscheiden.
Und wie das Leben spielt, Fritz warf die Eins und verlor.
Kein Zurück! Aufgehetzte Katzer schoben ihn vor.
Aber es gibt Stärkere und Klügere als mich, schrie der entsetzte Fritz.
Warum ausgerechnet ich, ich versteh' es nicht.
Gib acht, das du Sein und Schein nicht vertauschst,
sieht auch alle hier wie Zufall aus.
Fritz paß auf,
es kommt so anders als du glaubst.
Zum Abschied schmissen Katzen für Fritz ein Fest.
Für Kätzinnen gabs Sekt, für Katzer Kätzinnen ins Bett.
Und die Weisen Alten überreichten Fritz ein Amulett,
daß die Rückseite irgendwo es zeigte:
"Zerschlag es an einem Stein, und Hilfe kommt!" sagten sie dazu,
"Aber es geht nur ein Mal, überleg gut wann du es tust."
Und Fritz zog los, quer durch Schirkans Revier,
wie im Horror-Wald, ihm wurde heiß und kalt.
Und bald erschien im Schirkan in seiner ganzen Schrecklichkeit,
und was Fritz jetzt noch helfen konnte, konnte nur ein Wunder sein.
Als von irgendwo aus ein Stein geflogen kam,
das Amulett traf, es zerbrach und die Prophezeihung wurde wahr.
Dem Stein folgend, schmiß sich Hilfe auf Schirkan,
pakte ihm am Hals und bannte so die Gefahr.
Fritz erkannte die Chance als er den Stein aufnahm
und dann erschlug er den Tyrannen mit einem einzigen schweren Schlag.
Die Hilfe lies den Toten aus dem Würgegriff.
"Ob das kein Fehler war, weiß ich nicht." meinte sie zu Fritz,
"Aber seit dem allerersten Tag ist es das gleiche Spiel,
und jetzt komm her zu mir und ich erklär es dir."
Gib acht, das du Sein und Schein nicht vertauschst,
sieht auch alle hier wie Zufall aus.
Fritz paß auf,
es kommt so anders als du glaubst.
"Du mußt wissen", hörte Fritz die Hilfe sage,
"es gibt hier nicht einen Stein um das Amulett zu zerschlagen.
Also hab ich selbst einen geworfen, von irgendwo aus,
und hab selbst das Amulett zerbrochen und nun paß' gut auf:
Der Plan war, Schirkan sollte auf nichts verzichten,
seinen Spaß haben, dich vernichten,
um bei euch Katzen den Haß auf all das, wofür er steht, zu schüren,
was es wiederrum den Alten Weisen leicht macht, euch Katzen zu führen.
Es geht hier um Schatten und Licht, und um das Gleichgewicht.
und darum, daß du das Eine niemals ohne das Andere kriegst.
Weil das Eine aus dem Anderen entsteht,
und fehlt das Eine sind auch die Tage des Anderen gezählt."
Fritz' Körper vibrierte, als er langsam kapierte,
und seine Augen blitzten während er Schirkans Blut in seinem Gesicht verschmierte,
und wie in Trance trat er den Rückweg an.
Und zu hause wurder lügnerisch-trügerisch mit offenen Armen empfangen
vom Rat der Weisen. "Ihr Scheinheiligen" zischte Fritz,
"Tut mir leid, aber es geht hier um das Gleichgewicht."
Und dann setzte er die ganze Scheiß-Stadt in Brand,
krallte sich Muschi und verschwand als Schirkan in Schirkans Land.
Gib acht, das du Sein und Schein nicht vertauschst,
sieht auch alle hier wie Zufall aus.
Fritz paß auf,
es kommt so anders als du glaubst.